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Café zwoSIEBEN

Dekanat an der Dill

Das kleine Café in Herborn ist eher unauffällig, aber sobald man die Tür öffnet, spürt man die Idee: Ein Platz, an dem jeder und jede willkommen ist! Seit April 2018 besteht das Café, das als Zielgruppe Schüler und Schülerinnen hat, als Gemeinschaftsprojekt des CVJM-Kreisverband Dillkreis e.V. und des Evangelischen Dekanats an der Dill. Das Café im vorderen Bereich lädt zu einem regionalen Kaffee und einer Waffel in gemütlicher Atmosphäre ein, der hintere Bereich dient als Lounge und Veranstaltungsraum. Hier finden meist kleine Lobpreisabende, Sitzungen, Konfi-Nachmittage und mehr statt.

Café Zwo Sieben

Der Gedanke ist, einen Platz für die zu bieten, die vergeblich einen Platz in Herborn suchen, sei es zum Sitzen oder um das Herz auszuschütten.

Gerade die kleinen Preise und der junge Stil des Cafés laden vor allen Dingen die Schülerinnen und Schüler die umliegenden Schulen ein, ihre Mittagspause hier zu verbringen. Jedoch wird es mittlerweile auch von Junggebliebenen allen Alters genutzt.

Die beiden Hauptamtlichen, Björn Wagner (Kreissekretär beim CVJM-Kreisverband Dillkreis) und Isabelle Schreiber (Gemeindepädagogin im Evangelischen Dekanat an der Dill) leben die Kooperation der beiden Institutionen. Sowohl teilen sie sich die Präsenz der Öffnungstage (montags und mittwochs von 11:30-16:00, freitags 11:30-18:00) gemeinsam mit der Minijobberin Panja Schmidt, sie entwickeln auch gemeinsam Projekte und Veranstaltungen. Ihr Ziel dabei: Jugendlichen von Glauben erzählen – authentisch und lebensweltnah!

Dazu gehört, die Jugendlichen kennenzulernen und ein offenes Ohr für sie zu haben. Das kann auch eine Einbindung ins ehrenamtliche Team beinhalten. „Wir trauen dir etwas zu und nehmen dich ernst“; das soll vermittelt werden!

Café Zwo Sieben

Neben den täglichen Betrieb finden auch verschiedene Formen von Veranstaltungen statt (natürlich nicht zu Coronazeiten). Das kann von kreativen Angeboten über Filme- und Cocktailabende alles sein, worauf das ehrenamtliche Team Lust hat und was junge Leute begeistert. Das Café soll nicht nur als Gastronomie, sondern auch als Ort des Lebens genutzt werden.

Gerade in der Zeit von Corona ist das Café zwoSIEBEN auf eine Online-Plattform sowie Social Media umgestiegen, um den Kontakt zu den Jugendlichen zu halten und ihnen weiterhin einen Ort zu bieten, um im Gespräch zu bleiben, auch wenn dies nicht live am Tisch stattfinden kann.

Neben den kleinen Einnahmen sind das Café sowie die Jugendkirche auf Spenden angewiesen und freuen sich über jeden Unterstützer und jede Unterstützerin.

Das kleine, junge Café blüht auf und wird lebendig, jeden Tag etwas mehr. Und wer vorbeikommt, spürt das, was die Menschen dort antreibt, diese Arbeit zu tun: Gott und die Menschen lieben – das ist oft schon alles, was es braucht.

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